Iris Lillig / Designforschung

Das Experiment: A-Dizsiplinarität in der Corporate Design Forschung

Hypothese und Experiment Januar 26, 2008

irislillig @ 11:54

Hypothese

Eine a-disziplinäre Arbeitsweise verändert den Prozess der CI/CD Entwicklung und schafft Raum für individuellere und ungewöhnlichere Ergebnisse.

Feldforschung

Im Rahmen eines laufenden CI/CD Prozesses für ein Unternehmen, soll die a-disziplinäre Methode in einem Feldexperiment getestet werden. Menschen unterschiedlicher, jedoch fachfremder Professionen werden ein Team bilden (sobald das Team feststeht, werde ich an dieser Stelle ergänzen) und unter meiner Anleitung an bestimmten Punkten im herkömmlichen CI/CD Prozess mitarbeiten.

Ich möchte herausfinden, ob sich durch diese Arbeitsweise „Erscheinungsbilder“ entwicklen lassen die individuellere und differenziertere Präsentationen von Unternehmen ermöglichen. Ich verweise an dieser Stelle auf Ulrike Damm die in einer Ausstellung Corporate Designs verschiedener Firmen verglichen hat. Dabei hat sich herausgestellt, dass sich viele Corporate Designs wenig von einander unterscheiden und eigentlich nicht das Bedürfnis der Unternehmen nach eindeutiger Identifizierung erfüllen. http://www.dammundlindlar.com/cms/de/03-marketing/03-04-methoden/03-04-01-modell/damm-und-lindlar-modell.php

 

One Response to “Hypothese und Experiment”

  1. Was Fritz B. Simon in seinem Artikel ‘Paradoxiemanagement oder: Genie und Wahnsinn der Organisation’ als „pragmatische Paradoxien“ beschreibt und daraus einen Erfolgsfaktor für Organisationsprozesse in Unternehmen generiert, könnte in seiner gesamten Topografie für diese Untersuchung interessante Hinweise liefern: „So, wie das Fühlen beim Individuum durch rationales Reflektieren relativiert wird, ist es Aufgabe von Führung, die eigenen Sichtweisen und Bewertungen durch die Herstellung von Kommunikationsformen ["Mehr-Hirn-Denken"] relativieren zu lassen, die in der Lage sind, die Komplexität der Welt angemessen, d.h. nicht zu sehr und nicht zu wenig zu reduzieren, um nicht der Versuchung ’schrecklich vereinfachender’, klarer Lösungen zu erliegen.

    *In: Revue für Postheroisches Management, Heft 1/07, S. 68-87 | http://www.postheroisches-management.de


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